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Gochugaru (koreanische Chiliflocken)

Grob gemahlene, sonnengetrocknete koreanische Chiliflocken – milder und fruchtiger als viele andere Chilisorten, die Basis für Kimchi und unzählige Eintöpfe.

Ein Löffel davon, und die Schärfe kommt erst nach dem Geschmack – Gochugaru ist fruchtiger und milder, als die kräftige rote Farbe vermuten lässt. Anders als viele andere Chiliflocken werden die Schoten für Gochugaru in der Sonne statt im Ofen getrocknet, was einen leicht rauchig-süßlichen Ton mitbringt statt reiner Schärfe.

Ohne Gochugaru kein Kimchi – die Chiliflocken sind der Grund für die charakteristische rote Farbe und den milden, fruchtigen Schärfegrad, der Kimchi von reiner Chili-Hitze unterscheidet.

Sorten

Im Handel gibt es vor allem zwei Mahlgrade: grobes Gochugaru für Kimchi (gibt Textur und Biss) und feineres Gochugaru für Suppen und Eintöpfe (löst sich gleichmäßiger in der Brühe auf). Auf der Verpackung meist als “고운 고춧가루” (fein) oder “굵은 고춧가루” (grob) gekennzeichnet – im europäischen Handel oft schlicht als “coarse” oder “fine” übersetzt.

In diesen Rezepten verwendet

In Europa kaufen

Gochugaru gibt es in fast jedem asiatischen Supermarkt, meist in großen Plastikbeuteln mit koreanischer Beschriftung. Wichtig: reguläre Chiliflocken oder Paprikapulver aus dem Supermarktregal sind kein Ersatz, der Geschmack ist deutlich anders (schärfer, ohne die fruchtig-rauchige Note). Trocken und dunkel gelagert hält sich Gochugaru mehrere Monate, im Kühlschrank noch länger.